Immer wie­der wird dis­ku­tiert, wann und wie Deutsch­land die im Kampf gegen die Coro­na-Pan­de­mie ver­häng­ten Ein­schrän­kun­gen wie Kon­takt­ver­bo­te und Aus­gangs­be­schrän­kun­gen lockern kann. Als ers­tes Bun­des­land presch­te Sach­sen-Anhalt nun mit Locke­run­gen vor­an — wei­te­re Bun­des­län­der folg­ten. Die Regeln in den ein­zel­nen Bun­des­län­dern in der Über­sicht.

In der Coro­na-Kri­se haben sich Bund und Län­der auf vor­sich­ti­ge Locke­run­gen der bun­des­weit gel­ten­den Schutz­maß­nah­men geei­nigt. Sie betref­fen unter ande­rem Spiel­plät­ze und Got­tes­häu­ser.

Mit Blick auf die zum 20. April umge­setz­ten Locke­run­gen erklär­ten Bund und Län­der in einem gemein­sa­men Beschluss: “Es ist noch zu früh, um anhand der gemel­de­ten Neu­in­fek­tio­nen beur­tei­len zu kön­nen, ob sich die­se Öff­nungs­maß­nah­men trotz der Hygie­ne­auf­la­gen ver­stär­kend auf das Infek­ti­ons­ge­sche­hen aus­ge­wirkt haben.”

Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) mahn­te nach Gesprä­chen am Don­ners­tag erneut zur Vor­sicht. So ste­hen mit Blick auf den Som­mer­ur­laub Rei­sen in Euro­pa der­zeit nicht auf der Agen­da, sag­te sie. Auch die Ent­schei­dung über den Neu­start des Pro­fi­fuß­balls wur­de ver­tagt.

Die Details zu den wei­te­ren und vor­sich­ti­gen Locke­run­gen:

  • Die Abstands­re­geln für das öffent­li­che Leben blei­ben vor­erst bestehen. Ein kon­kre­tes End­da­tum nann­te Mer­kel am Don­ners­tag nicht — Kanz­ler­amts­chef Hel­ge Braun hat­te zuvor einen Zeit­raum bis min­des­tens zum 10. Mai genannt.
  • Rut­schen, Wip­pen und Schau­keln auf Spiel­plät­zen soll unter Auf­la­gen wie­der erlaubt wer­den. Mer­kel beton­te aller­dings, die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung über eine Öff­nung trä­fen die Län­der selbst.
  • Auch Muse­en, Zoos, Aus­stel­lun­gen und Gedenk­stät­ten sol­len wie­der öff­nen dür­fen. War­te­schlan­gen sol­len aber unbe­dingt ver­mie­den wer­den.
  • Gemein­schaft­li­che Got­tes­diens­te sol­len eben­falls wie­der erlaubt wer­den — auch hier mit Abstands- und Hygie­ne­re­geln.
  • Wann wie­der mehr Kin­der in Schu­len und Kitas dür­fen, bleibt offen. Bund und Län­der wol­len am 6. Mai genau­er dar­über bera­ten.
  • Die Restau­rants, Cafés und Hotels blei­ben zu. Die Fach­mi­nis­ter sol­len bis zu der auf den 6. Mai fol­gen­den Kon­fe­renz der Bun­des­kanz­le­rin mit den Regie­rungs­chefin­nen und ‑chefs der Län­der Vor­schlä­ge machen.
  • Auch bei den Laden­öff­nun­gen gibt es erst­mal kei­ne Ände­run­gen. Mer­kel ver­tei­dig­te das umstrit­te­ne Ver­bot für grö­ße­re Geschäf­te mit mehr als 800 Qua­drat­me­tern.
  • In den Kli­ni­ken sol­len nicht mehr so vie­le Inten­siv­bet­ten für schwe­re Coro­na-Fäl­le frei­ge­hal­ten wer­den. Ein “etwas grö­ße­rer Teil” der Kapa­zi­tä­ten soll wie­der für plan­ba­re Ope­ra­tio­nen zu nut­zen sein.

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Wich­tig bei allem, was ab jetzt anders ist, was kommt und was der­zeit schon gilt: Auch wenn sich Bund und Län­der in vie­len Punk­ten einig sind, kann es in ein­zel­nen Bun­des­län­dern abwei­chen­de Rege­lun­gen geben. FOCUS Online hat die Über­sicht über die ein­zel­nen Bun­des­län­der.

Baden-Würt­tem­berg lockert Beschrän­kun­gen

Baden-Würt­tem­berg wagt nach eini­gen Wochen des Lock­downs wei­te­re Schrit­te zurück in die Nor­ma­li­tät. Unter ande­rem Spiel­plät­ze, Muse­en und Zoos sol­len kom­men­de Woche wie­der öff­nen dür­fen, wie das Staats­mi­nis­te­ri­um mit­teil­te. Das grün-schwar­ze Kabi­nett habe die Coro­na-Ver­ord­nung am Sams­tag ent­spre­chend ange­passt. Ab Mon­tag dür­fen Got­tes­diens­te wie­der statt­fin­den.

Kon­takt­be­schrän­kun­gen: Der Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum ist dem­nach nur allei­ne, mit einer wei­te­ren Per­son, den im Haus­halt leben­den Per­so­nen oder im Kreis der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stands erlaubt. Außer­halb des öffent­li­chen Raums sind in Baden-Würt­tem­berg “Ansamm­lun­gen” von bis zu fünf Per­so­nen gestat­tet (§ 3 Abs. 2 Satz 1 der baden-würt­tem­ber­gi­schen Coro­na-Ver­ord­nung (BW-CV)). Aus­nah­men gibt es für Per­so­nen, die in gera­der Linie mit­ein­an­der ver­wandt sind – bei­spiels­wei­se Eltern, Groß­el­tern, Kin­der und Enkel­kin­der –, die in einer Wohn­ge­mein­schaft leben und deren Ehe­gat­ten und Lebens­part­ner. Heißt, in die­sen Fäl­len wäre es sogar erlaubt, dass sich mehr als fünf Per­so­nen bei jeman­dem zuhau­se tref­fen.

Geschäf­te und Co.: Ab Mitt­woch kön­nen Spiel­plät­ze, Muse­en, Aus­stel­lun­gen, Gedenk­stät­ten, Zoos und Tier­parks wie­der öff­nen. Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te kön­nen ab Mon­tag wie­der öff­nen, auch wenn ihre Ver­kaufs­flä­che grö­ßer als 800 Qua­drat­me­ter ist. Zahn­ärz­te dür­fen wie­der alle Leis­tun­gen anbie­ten. Eben­so dür­fen Fri­seur­sa­lons und Fuß­pfle­ge­stu­di­os öff­nen. Die Aus­gangs­sper­re für Heim­be­woh­ner wird auf­ge­ho­ben.

Mas­ken­pflicht: Seit Mon­tag (27. April) gilt eine Pflicht zum Tra­gen von Schutz­mas­ken in Geschäf­ten und im öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr. Damit sei aber kein medi­zi­ni­scher Mund­schutz gemeint, es gehe nur um ein­fa­che Mund-Nasen-Bede­ckun­gen. “Not­falls tut es auch ein Schal”, sag­te Minis­ter­prä­si­dent Win­fried Kret­sch­mann (Grü­ne).

Got­tes­diens­te: Gläu­bi­ge im Süd­wes­ten kön­nen vom 4. Mai an wie­der Got­tes­diens­te fei­ern — unter stren­gen Auf­la­gen: So soll es begrenz­te Besu­cher­zah­len in Kir­chen, Syn­ago­gen und Mosche­en geben. Dabei wird aber nicht wie in ande­ren Bun­des­län­dern eine maxi­mal erlaub­te Zahl von Besu­chern vor­ge­schrie­ben. Eine Ober­gren­ze der jewei­li­gen Kapa­zi­tät ergibt sich aus dem Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern. Bei die­sem Min­dest­ab­stand kön­nen an Got­tes­diens­ten und Gebets­ver­an­stal­tun­gen im Frei­en bis zu 100 Gläu­bi­ge teil­neh­men. Für Bestat­tun­gen gilt die Ober­gren­ze von 50 Teil­neh­mern. Das Tra­gen von Mas­ken wird emp­foh­len. Für die Gläu­bi­gen sind Des­in­fek­ti­ons­mit­tel bereit­zu­stel­len. Für jeden Got­tes­dienst- und Gebets­ort ist ein schrift­li­ches Infek­ti­ons­schutz­kon­zept not­wen­dig. Die Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten kön­nen auch strik­te­re Rege­lun­gen erlas­sen.

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Bay­ern: Aus­gangs­be­schrän­kung bis 10. Mai ver­län­gert

Die Baye­ri­sche Staats­re­gie­rung hat mit­ge­teilt, dass die bis­lang gel­ten­den Schutz­maß­nah­men zur Bekämp­fung der Coro­na­vi­rus-Pan­de­mie bis 10. Mai ver­län­gert wer­den. Locke­run­gen gibt es aber bereits zuvor bei Got­tes­diens­ten, Ver­samm­lun­gen und Geschäf­ten.

Aus­gangs­be­schrän­kung: In Bay­ern gilt wei­ter­hin eine Aus­gangs­be­schrän­kung, um die Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus ein­zu­däm­men. Die Men­schen dür­fen dem­nach die eige­ne Woh­nung nur noch ver­las­sen, wenn sie dafür einen trif­ti­gen Grund haben. Dazu gehört der Weg zur Arbeit, not­wen­di­ge Ein­käu­fe oder Arzt­be­su­che. Das geht aus der baye­ri­schen Kon­takt­ver­bots-Ver­ord­nung (Bay-CV) her­vor. Im Ein­klang mit dem Bund bestehen die Aus­gangs­be­schrän­kun­gen nun bis min­des­tens 10. Mai. Jedoch ist seit Mon­tag (20. April) im Frei­en auch der Kon­takt zu einer Per­son außer­halb des eige­nen Haus­stands erlaubt — anders als zuvor.

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Geschäf­te: Seit dem 27. April dür­fen in Bay­ern Geschäf­te mit einer Ver­kaufs­flä­che von bis zu 800 Qua­drat­me­tern unter Auf­la­gen wie­der öff­nen. Das gilt nun auch für grö­ße­re Geschäf­te, wenn sie ihre Ver­kaufs­flä­che auf 800 Qua­drat­me­ter begren­zen. Aus­ge­nom­men von der 800-qm-Regel sind Lebens­mit­tel­ge­schäf­te, Bau- und Gar­ten­märk­te sowie der Kfz-Han­del. Der Grund­satz “ein Kun­de je 20 qm Ver­kaufs­flä­che” gilt für alle Laden­ge­schäf­te. Fri­seu­re und Fuß­pfle­ge­be­trie­be dür­fen ab 4. Mai wie­der öff­nen, eben­so unein­ge­schränkt dür­fen Phy­sio­the­ra­peu­ten tätig wer­den.

Mas­ken­pflicht: Beim Ein­kau­fen und im öffent­li­chen Nah­ver­kehr müs­sen Erwach­se­ne und Kin­der ab dem sieb­ten Lebens­jahr Mund und Nase bede­cken. Das gilt übri­gens für den gesam­ten Nah­ver­kehr, also auch in Taxis und bei Fahr­ten mit Fahr­dienst­leis­tern. Auch beim War­ten an über­dach­ten Hal­te­stel­len oder an Bahn­hö­fen müs­sen nach Anga­ben des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums Mund und Nase bedeckt sein. Das kann durch eine selbst­ge­näh­te Mas­ke pas­sie­ren, es reicht aber auch ein Schal, der über Mund und Nase gezo­gen wird.

Got­tes­diens­te: Unter stren­gen Auf­la­gen sol­len öffent­li­che Got­tes­diens­te in Bay­ern ab dem 4. Mai trotz der andau­ern­den Coro­na-Kri­se wie­der erlaubt sein. So dür­fen im Frei­en maxi­mal 50 Per­so­nen teil­neh­men, es muss ein Min­dest­ab­stand von 1,50 Meter gewahrt wer­den. In Gebäu­den dür­fen so vie­le Men­schen teil­neh­men, wie Plät­ze vor­han­den sind, wenn ein Min­dest­ab­stand von 2 Metern zwi­schen den ein­zel­nen Plät­zen gewähr­leis­tet ist. Es muss zudem ein Mund-Nasen-Schutz getra­gen wer­den, eine Aus­nah­me gibt es für lit­ur­gi­sches Spre­chen und Pre­di­gen. Kir­chen und Glau­bens­ge­mein­schaf­ten sol­len Infek­ti­ons­schutz­kon­zep­te erstel­len.

Ver­samm­lun­gen: Ver­samm­lun­gen sind ab 4. Mai unter stren­gen Auf­la­gen zuläs­sig: Ver­samm­lun­gen dür­fen nur im Frei­en und orts­fest mit maxi­mal 50 Per­so­nen statt­fin­den. Anwe­sen­de müs­sen einen Min­dest­ab­stand von 1,50 Meter wah­ren. Die Ver­an­stal­tun­gen darf maxi­mal 60 Minu­ten dau­ern, das Ver­tei­len von Fly­ern ist nicht gestat­tet.

Ein­rei­se-Qua­ran­tä­ne­ver­ord­nung: Men­schen, die aus einem ande­ren Land ein­rei­sen, müs­sen sich unver­züg­lich für 14 Tage in häus­li­che Qua­ran­tä­ne bege­ben. Die Ein­rei­se-Qua­ran­tä­ne­ver­ord­nung wird bis 10. Mai ver­län­gert.

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Ber­lin: Wel­che Aus­gangs­be­schrän­kun­gen gel­ten?

Aus­gangs­be­schrän­kung: In Ber­lin sind der­zeit Ansamm­lun­gen von mehr als zwei Per­so­nen ver­bo­ten. Aus­ge­nom­men sind Fami­li­en sowie in einem Haus­halt leben­de Per­so­nen. In der Ver­ord­nung heißt es, Per­so­nen auf dem Stadt­ge­biet von Ber­lin müss­ten sich stän­dig in ihrer Woh­nung auf­hal­ten. § 1 Abs. 1 der Ber­li­ner Coro­na-Ver­ord­nung (Ber-CV) ver­bie­tet – auch in den eige­nen vier Wän­den – jed­we­de “Zusam­men­künf­te”. Aller­dings gibt es für die­se Aus­gangs­be­schrän­kung eine Rei­he von Aus­nah­men. Das gilt etwa für Men­schen, die zur Arbeit müs­sen, für Arzt­be­su­che, ande­re medi­zi­ni­sche Behand­lun­gen oder Blut­spen­den, für Ein­käu­fe, aber auch für die Beglei­tung Ster­ben­der oder für Beer­di­gun­gen.

Mas­ken­pflicht: Seit Mon­tag (27. April) müs­sen Ber­li­ner in Bus­sen, S- und U‑Bahnen einen Mund-Nasen-Schutz tra­gen. Seit Diens­tag (28. April) im Zuge der bun­des­wei­ten Mas­ken­pflicht auch im Ein­zel­han­del.

Geschäf­te: Wäh­rend des kom­plet­ten Shut­down hat­ten Super­märk­te, Apo­the­ken, Bau­märk­te, Post­stel­len und Tank­stel­len offen. Seit dem 22. April haben Geschäf­te mit bis zu 800 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che wie­der geöff­net. Aus­ge­nom­men von die­ser Ein­schrän­kung sind Auto­häu­ser. Die Betrei­ber sol­len dar­auf ach­ten, dass sich durch­schnitt­lich nur etwa eine Per­son pro 20 Qua­drat­me­tern Ver­kaufs­flä­che im Geschäft auf­hält. Die Öff­nung gilt auch für Kauf- und Waren­häu­ser, wenn die­se ihre Ver­kaufs­flä­chen ent­spre­chend auf 800 Qua­drat­me­ter ver­klei­ner­ten. Fri­seur­be­trie­be dür­fen zudem ab dem 4. Mai unter kla­ren Vor­schrif­ten wie­der öff­nen.

Got­tes­diens­te: Got­tes­diens­te mit bis zu 50 Teil­neh­mern sind ab 4. Mai wie­der erlaubt. Wäh­rend der Ver­an­stal­tung dür­fen kei­ne Gegen­stän­de zwi­schen den Per­so­nen her­um­ge­reicht wer­den. Per­so­nen wie Gebets­vor­ste­hen­de oder musi­ka­li­sche Lei­ter sind von der maxi­ma­len Teil­neh­mer­zahl aus­ge­nom­men.

Kul­tur: Die gut 170 staat­li­chen, städ­ti­schen und pri­va­ten Muse­en Ber­lins sind seit Mit­te März geschlos­sen. Ab dem 4. Mai dür­fen sie wie­der öff­nen. Auch der Leih­ver­kehr in Biblio­the­ken soll dann wie­der ermög­licht wer­den. Die Thea­ter der Stadt blei­ben bis zum 31. Juli geschlos­sen und been­den damit die Sai­son.

Zoo, Tier­park, Bota­ni­scher Gar­ten: Nach gut fünf Wochen Schlie­ßung dür­fen der Ber­li­ner Zoo und der Tier­park ab Diens­tag (28. April) wie­der öff­nen. Der Bota­ni­sche Gar­ten darf laut Senats­be­schluss seit 27. April wie­der Gäs­te emp­fan­gen. Auch hier gel­ten Abstands- und Ver­hal­tens­re­geln.

Sport­stät­ten: Ber­li­ner dür­fen wie­der auf Sport­flä­chen im Frei­en trai­nie­ren — aller­dings unter Ein­hal­tung der Hygie­ne- und Abstands­re­geln. Sport jen­seits von Mann­schafts­sport ist mög­lich.

Spiel­plät­ze: Spiel­plät­ze dür­fen in Ber­lin seit dem 30. April wie­der öff­nen. Dar­auf haben sich die zwölf Bezir­ke am Don­ners­tag­nach­mit­tag im Rat der Bür­ger­meis­ter ver­stän­digt. Das bestä­tig­te der Neu­köll­ner Bür­ger­meis­ter Mar­tin Hikel dem “rbb”. Die Öff­nun­gen sol­len suk­zes­si­ve erfol­gen.

Demos/Versammlungen: Ab 4. Mai sind Ver­samm­lun­gen unter frei­em Him­mel mit bis zu 50 Teil­neh­mern grund­sätz­lich geneh­mi­gungs­frei, wenn Abstands- und Hygie­ne­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den. Groß­ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 5000 Teil­neh­mern sind bis zum 24. Okto­ber ver­bo­ten. Der Ber­lin-Mara­thon fällt daher aus. Ver­an­stal­tun­gen mit mehr als 1000 Teil­neh­mern dür­fen bis 31. August nicht statt­fin­den.

Gas­tro­no­mie: Ber­lins Regie­ren­der Bür­ger­meis­ter Micha­el Mül­ler (SPD) hofft nach einer Schalt­kon­fe­renz von Bund und Län­dern auf ers­te Öff­nungs­per­spek­ti­ven für geschlos­se­ne Restau­rants und Hotels in die­ser Woche. “Mir ist vor allem wich­tig, dass wir uns dar­auf ver­stän­di­gen konn­ten, dass für den Hotel- und Gas­tro­no­mie­be­reich bis zur nächs­ten Kon­fe­renz Rah­men­be­din­gun­gen für mög­li­che Öff­nun­gen erar­bei­tet wer­den”, erklär­te Mül­ler nach der Schal­te mit Kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) und den ande­ren Län­der­chefs.

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Bran­den­burg: Kon­takt­ver­bot

Kon­takt­ver­bot: In Bran­den­burg darf man nur allein, zu zweit oder mit Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­halts bei 1,5 Metern Abstand unter­wegs sein. Öffent­li­che Stra­ßen, Plät­ze und Parks kön­nen nur etwa für Ein­käu­fe, zum Arbei­ten oder für Arzt­be­su­che betre­ten wer­den. Die Park­bank darf um Ver­wei­len genutzt wer­den.

Auf Aus­flü­ge sol­len die Bran­den­bur­ger ver­zich­ten, ver­bo­ten sind sie nicht. Im eige­nen Besitz befind­li­che Feri­en­häu­ser oder ‑woh­nun­gen dür­fen genutzt wer­den.

Geschäf­te: Super­märk­te, Apo­the­ken, Bau­märk­te, Post­stel­len und Tank­stel­len hat­ten wäh­rend der gesam­ten Kri­se offen. Seit Mitt­woch (22. April) dür­fen auch Geschäf­te mit bis zu 800 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che — das ent­spricht einem Hand­ball-Spiel­feld — wie­der öff­nen, auch in Ein­kaufs­zen­tren. Das gilt eben­so für Auto‑, Fahr­rad­händ­ler und Buch­hand­lun­gen. Gale­ri­en, Muse­en, Tier­parks öff­nen eben­falls unter Hygie­ne­auf­la­gen und ohne War­te­schlan­gen. Aber nicht alle öff­nen — wie das Film­mu­se­um mit inter­ak­ti­ven Aus­stel­lun­gen. Hotels und Gast­stät­ten sol­len noch zu blei­ben — es sei denn, es gibt Abhol- oder Lie­fer­ser­vice.

Mas­ken­pflicht: Nach Pots­dam kommt sie nun auch für das gan­ze Bun­des­land – die Mas­ken­pflicht in Bus, Bahn, Tram und Geschäf­ten. Hin­ter­grund sei eine ent­spre­chen­de Rege­lung in Ber­lin, sag­te Minis­ter­prä­si­dent Diet­mar Woid­ke (SPD). Sie gilt seit Mon­tag (27. April).

Got­tes­diens­te: Ab dem 4. Mai sol­len in Bran­den­burg wie­der Got­tes­diens­te gefei­ert wer­den kön­nen. Dazu schreibt das Land: „Got­tes­diens­te, reli­giö­se Ver­an­stal­tun­gen und Zere­mo­ni­en der Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten in Kir­chen, Syn­ago­gen, Mosche­en, Tem­peln und Gebets­räu­men mit bis zu 50 Per­so­nen [sind ab dem 4. Mai erlaubt]; die Ver­an­stal­ter haben sicher­zu­stel­len, dass die Hygie­ne­stan­dards …. beach­tet und ein­ge­hal­ten wer­den.”

Spiel­plät­ze: Die Spiel­plät­ze sol­len trotz der Coro­na-Kri­se bald wie­der öff­nen. Das kün­dig­te Minis­ter­prä­si­dent Diet­mar Woid­ke (SPD) am Don­ners­tag nach einer Tele­fon­kon­fe­renz von Bund und Län­dern an. Als mög­li­cher Ter­min gilt der 9. Mai. Das Kabi­nett wird vor­aus­sicht­lich am 8. Mai dar­über ent­schei­den.

Kitas: Die Kitas in Bran­den­burg sol­len vor­aus­sicht­lich schritt­wei­se wie­der auf­ma­chen. Das kün­dig­te Minis­ter­prä­si­dent Diet­mar Woid­ke (SPD) am Don­ners­tag nach einer Tele­fon­kon­fe­renz von Bund und Län­dern zur Coro­na-Kri­se an. Dazu wer­de aber erst noch ein Kon­zept ent­wi­ckelt. Mög­li­che Daten nann­te er zunächst nicht. Bis­her gilt eine Not­be­treu­ung in den Kin­der­ta­ges­stät­ten zum Bei­spiel für Kin­der von Eltern mit in der Kri­se wich­ti­gen Beru­fen und für Allein­er­zie­hen­de. Die­se Betreu­ung war noch erwei­tert wor­den. Das führ­te dazu, dass die Zahl der Kin­der in man­chen Kitas deut­lich zuge­nom­men hat. Die Schu­len öff­nen bereits schritt­wei­se.

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Bre­men: Kon­takt­ver­bot gilt wei­ter

Kon­takt­ver­bot: Auch Bre­men hält sich an die Bun­des­ent­schei­dung und hat ein umfang­rei­ches Kon­takt­ver­bot nach den Vor­ga­ben des Bun­des erlas­sen. Das bedeu­tet: Ansamm­lun­gen von mehr als zwei Per­so­nen sind grund­sätz­lich ver­bo­ten. Aus­nah­men gel­ten für Fami­li­en und gemein­sam in einem Haus­halt leben­de Per­so­nen. Das Land schreibt: „Der Kreis der Men­schen, mit denen man sich trifft, soll mög­lichst klein und mög­lichst gleich­blei­bend sein. Auch in der eige­nen Woh­nung und auf dem eige­nen Grund­stück.”

Geschäf­te: Nach wochen­lan­ger Zwangs­pau­se in der Coro­na-Kri­se dür­fen seit Mon­tag (20. April) in Bre­men klei­ne und mitt­le­re Läden erst­mals seit der ange­ord­ne­ten Schlie­ßung wie­der öff­nen. Aus­ge­nom­men sind Geschäf­te mit einer Flä­che von mehr als 800 Qua­drat­me­tern. Die­se dür­fen aller­dings eben­falls öff­nen, wenn sie ihre Ver­kaufs­flä­che ent­spre­chend ver­rin­gern. Das­sel­be gilt für Läden in Ein­kaufs­zen­tren. Kfz- und Fahr­rad­händ­ler sowie Buch­hand­lun­gen dür­fen unge­ach­tet ihrer Grö­ße wie­der auf­ma­chen.

Mas­ken­pflicht: Als letz­tes Bun­des­land kün­dig­te auch Bre­men an, dass es eine Mas­ken­pflicht geben wird. Seit Mon­tag (27. April) gilt die­se für den Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr und das Ein­kau­fen in Geschäf­ten.

Got­tes­diens­te: In Nie­der­sach­sen sind Got­tes­diens­te in Kir­chen, Syn­ago­gen und Mosche­en vom 7. Mai an unter Auf­la­gen wie­der mög­lich. Dar­auf dürf­te es auch in Bre­men hin­aus­lau­fen.

Was zudem gilt: Tou­ris­ti­sche Über­nach­tun­gen sind der­zeit nicht geneh­migt. Wie woan­ders auch gilt eine Aus­gangs­be­schrän­kung.

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Ham­burg: Kon­takt­ver­bot und Mas­ken­pflicht

In der Coro­na-Kri­se arbei­tet auch der Ham­bur­ger Senat an Locke­run­gen von Schutz­maß­nah­men gegen das neu­ar­ti­ge Coro­na-Virus. Ent­schei­dun­gen wer­den für die­sen Diens­tag erwar­tet. Ein The­ma ist die Wie­der­zu­las­sung von Got­tes­diens­ten. Der Senat muss auch dar­über hin­aus fest­le­gen, wie er die Ver­ein­ba­run­gen von Bund und Län­dern aus der ver­gan­ge­nen Woche kon­kret umset­zen will. Bür­ger­meis­ter Peter Tschent­scher (SPD) hat bis­her einen zurück­hal­ten­den Kurs ver­folgt.

Kon­takt­ver­bot: Ham­burg schloss sich voll­um­fäng­lich der Bun­des­ent­schei­dung an und hat ein Kon­takt­ver­bot beschlos­sen. Dem­nach sind Ansamm­lun­gen von mehr als zwei Per­so­nen ver­bo­ten. Die Auf­for­de­rung, min­des­tens 1,5 Meter Abstand zu ande­ren Men­schen zu hal­ten, gilt jedoch nicht für Mit­glie­der des eige­nen Haus­halts.

Das Land schreibt dazu: „Der Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum ist nur allei­ne sowie in Beglei­tung von Per­so­nen erlaubt, die in der­sel­ben Woh­nung leben. Ist man allei­ne unter­wegs, darf man von einer Per­son beglei­tet wer­den, die nicht in der­sel­ben Woh­nung lebt. ”

Geschäf­te: Der wegen der Coro­na-Pan­de­mie auch in Ham­burg ein­ge­schränk­te All­tag gewinnt unter­des­sen aber auch etwas an — ver­än­der­ter — Nor­ma­li­tät zurück. Seit dem 20. April dür­fen Läden mit einer Grö­ße von maxi­mal 800 Qua­drat­me­tern wie­der öff­nen — sowie Fahr­rad­lä­den, Buch­hand­lun­gen und Auto­häu­ser, für die kei­ne Flä­chen­re­ge­lung gilt.  Grö­ße­re Geschäf­te dür­fen ihre Ver­kaufs­flä­che zudem auf 800 Qua­drat­me­ter redu­zie­ren.

Mas­ken­pflicht: Seit dem 27. April gibt es eine Mas­ken­pflicht im Ein­zel­han­del, auf Wochen­märk­ten und im öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Die bis­he­ri­gen Emp­feh­lun­gen zum Tra­gen von Mas­ken gegen die wei­te­re Aus­brei­tung der Coro­na-Pan­de­mie hät­ten nicht aus­rei­chend gefruch­tet, sag­te Ham­burgs Bür­ger­meis­ter Peter Tschent­scher (SPD).

Hes­sen: Kon­takt­ver­bot

Kon­takt­be­schrän­kung: Um die Aus­brei­tung des Virus ein­zu­däm­men, hat­te Hes­sen am 22. März ein weit­ge­hen­des Kon­takt­ver­bot erlas­sen, das inzwi­schen bis zum 10. Mai ver­län­gert wur­de. Men­schen dür­fen seit­dem grund­sätz­lich nur noch allei­ne oder zu zweit aus dem Haus gehen. Aus­nah­men gel­ten für Fami­li­en und häus­li­che Gemein­schaf­ten.

Geschäf­te: Seit Mon­tag (20. April) dür­fen bis­lang wegen der Coro­na-Pan­de­mie geschlos­se­ne Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te in Hes­sen wie­der unter bestimm­ten Bedin­gun­gen öff­nen. Die Rege­lung gilt für Läden mit einer Ver­kaufs­flä­che von bis zu 800 Qua­drat­me­ter. Pro 20 Qua­drat­me­ter dür­fe nur ein Kun­de her­ein­ge­las­sen wer­den, sag­te Bouf­fier. Grö­ße­re Geschäf­te kön­nen ihre Laden­flä­che redu­zie­ren. Bestimm­te Läden wie Buch­hand­lun­gen und Auto­häu­ser dür­fen jedoch auch unab­hän­gig von der Laden­grö­ße wie­der öff­nen.

Mas­ken­pflicht: Die Stadt Hanau hat wegen der Coro­na-Infek­ti­ons­ge­fahr für das Betre­ten der Geschäf­te eine Mas­ken­pflicht ange­ord­net — die­se gilt auch im Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehr. Auch in den rest­li­chen Regio­nen und Städ­ten des Bun­des­lan­des ist die Pflicht nun aber ein­ge­führt wor­den — sie gilt seit Mon­tag (27. April). Bür­ge­rin­nen und Bür­ger müs­sen dann einen Mund-Nasen-Schutz tra­gen, wenn sie die Fahr­zeu­ge des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs nut­zen oder den Publi­kums­be­reich von Geschäf­ten. Auch beim Betre­ten von Bank- und Post­fi­lia­len muss eine Mas­ke getra­gen wer­den.

Got­tes­diens­te und Pfle­ge­hei­me: Das Land Hes­sen lockert die Beschrän­kun­gen für Pfle­ge­hei­me und Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten in der Coro­na-Pan­de­mie. Man habe ent­schie­den, dass ab dem 1. Mai wie­der Got­tes­diens­te mög­lich sei­en.

Alten- und Pfle­ge­hei­me: Am Mon­tag (4. Mai) wird außer­dem das Besuchs­ver­bot in Alten- und Pfle­ge­hei­men gelo­ckert. Ein Ange­hö­ri­ger darf dann ein­mal pro Woche einen Bewoh­ner für eine Stun­de besu­chen. Da älte­re Men­schen als Risi­ko­grup­pe für eine Infek­ti­on mit dem Coro­na­vi­rus gel­ten, war das Besuchs­ver­bot ver­hängt wor­den. Auch Fri­seur­ge­schäf­te dür­fen von kom­men­den Mon­tag an wie­der öff­nen.

Kin­der­spiel­plät­ze: Kin­der­spiel­plät­ze sol­len in Hes­sen “rasch” wie­der geöff­net wer­den, sag­te Hes­sens Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier auf einer Pres­se­kon­fe­renz am Don­ners­tag­abend. Man müs­se aber noch dar­über spre­chen, unter wel­chen Bedin­gun­gen dies mög­lich sei.

Muse­en, Zoos und Bota­ni­schen Gär­ten: Die wegen der Coro­na-Pan­de­mie in Hes­sen geschlos­se­nen Muse­en, Zoos und Bota­ni­schen Gär­ten sol­len wie­der öff­nen dür­fen. Über den genau­en Zeit­punkt wer­de das Coro­na-Kabi­nett am Frei­tag bera­ten, sag­te Hes­sens Minis­ter­prä­si­dent Vol­ker Bouf­fier (CDU) am Don­ners­tag in Wies­ba­den.

Sport: Noch nicht ent­schie­den ist, wann kon­takt­lo­se Sport­ar­ten auf Sport­stät­ten wie­der mög­lich sind. Er hät­te sich hier eine schnel­le­re Ent­schei­dung zu Locke­run­gen vor­stel­len kön­nen, sag­te Bouf­fier. Es sei aber auch ver­tret­bar, dies bei der nächs­ten Bund-Län­der-Schal­te am Mitt­woch (6. Mai) zu bespre­chen. Zu den geplan­ten The­men am kom­men­den Mitt­woch zäh­le auch, wel­che wei­te­ren Locke­run­gen an den Schu­len und im Han­del mög­lich sind. Vor­ge­se­hen sei zudem, mög­lichst ein Signal an die Gas­tro­no­mie aus­zu­ge­ben, “wie wir uns vor­stel­len, wie das gelin­gen kann, dort wie­der in Tei­len oder ganz zu öff­nen”, kün­dig­te Bouf­fier an.

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Meck­len­burg-Vor­pom­mern: Kon­takt­ver­bot

Kon­takt­ver­bot: Auch Meck­len­burg-Vor­pom­mern hat ein umfang­rei­ches Kon­takt­ver­bot beschlos­sen. Die­ses gilt bis zum 10. Mai. “Bür­ge­rin­nen und Bür­ger haben Kon­tak­te zu ande­ren Men­schen außer zu den Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des auf eine abso­lut not­wen­di­ge Per­so­nen­an­zahl zu redu­zie­ren. In der Öffent­lich­keit ist, wo immer mög­lich, zu ande­ren als den in Satz 1 genann­ten Per­so­nen ein Min­dest­ab­stand von 2 Metern ein­zu­hal­ten”, schreibt das Land. Auf Besu­che inner­halb des Bun­des­lan­des, auch von Ver­wand­ten, sol­le wei­ter­hin ver­zich­tet wer­den.

Seit Mit­te März gilt zudem für Tou­ris­ten aus ande­ren Bun­des­län­dern ein Ein­rei­se­ver­bot nach Meck­len­burg-Vor­pom­mern. Über Locke­rungs­schrit­te soll am 5. Mai auf der Grund­la­ge der dann vor­lie­gen­den Infek­ti­ons­zah­len bera­ten wer­den. Aller­dings dür­fen Besit­zer von Feri­en­woh­nun­gen vom 1. Mai an wie­der nach Meck­len­burg-Vor­pom­mern kom­men. Zudem kön­nen hei­mi­sche Dau­er­cam­per auf die Cam­ping­plät­ze zurück­keh­ren.

Geschäf­te: Das Leben in die Innen­städ­te soll lang­sam wie­der zurück­keh­ren. Bei begrenz­ter Ver­kaufs­flä­che und mit stren­gen Hygie­ne­auf­la­gen dür­fen seit dem 20. April alle Geschäf­te im Land öff­nen, eben­so Zoos und Sport­stät­ten. Bau- und Gar­ten­märk­te dür­fen schon seit dem 18. April wie­der Kun­den emp­fan­gen. Am 30. April kün­dig­te Lan­des­chefin Maue­la Schwe­sig (SPD) zudem an, dass die Flä­chen­be­schrän­kung für Waren­häu­ser, Tech­nik­märk­te und ande­re gro­ße Geschäf­te in der Coro­na-Kri­se auf­ge­ho­ben wer­den soll. Die umstrit­te­ne Ober­gren­ze von 800 Qua­drat­me­ter fällt.

Mas­ken­pflicht: Seit Mon­tag (27. April) gilt in Meck­len­burg-Vor­pom­mern eine Mas­ken­pflicht im öffent­li­chen Nah­ver­kehr. Wie Minis­ter­prä­si­den­tin Manue­la Schwe­sig (SPD) sag­te, müs­sen Nut­zer von Stra­ßen­bahn, Bus oder Taxi ab heu­te an einen Mund- und Nasen­schutz tra­gen. Auch in Geschäf­ten gilt die Mas­ken­pflicht.

Got­tes­diens­te: In den Kir­chen, Syn­ago­gen und Mosche­en in Meck­len­burg-Vor­pom­mern kön­nen von Mon­tag an wie­der Got­tes­diens­te abge­hal­ten wer­den. Pro zehn Qua­drat­me­ter Innen­raum­flä­che dür­fe eine Per­son am Got­tes­dienst teil­neh­men, teil­te die zustän­di­ge Jus­tiz­mi­nis­te­rin Katy Hoff­meis­ter (CDU) mit. Der Min­dest­ab­stand von 1,50 Meter müs­se ein­ge­hal­ten wer­den. Außer­dem müss­ten Teil­neh­mer­lis­ten geführt wer­den, um im Fall einer Coro­na-Infek­ti­on die Ket­te nach­voll­zie­hen zu kön­nen.

Spiel­plät­ze: Die Spiel­plät­ze in Meck­len­burg-Vor­pom­mern sol­len am Frei­tag (1. Mai) wie­der öff­nen. Das sag­te Minis­ter­prä­si­den­tin Manue­la Schwe­sig (SPD) am Don­ners­tag nach einer Tele­fon­kon­fe­renz der Län­der­chefs mit Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU). Dies gel­te unter Ein­hal­tung der Abstands- und Hygie­ne­re­ge­lun­gen.

Muse­en und Aus­stel­lun­gen: Muse­en, Aus­stel­lun­gen und Gedenk­stät­ten sol­len nach mehr­wö­chi­ger Zwangs­schlie­ßung unter Wah­rung stren­ger Hygie­ne­re­geln wie­der für Besu­cher öff­nen. Ein Öff­nungs­ter­min steht aber noch nicht fest.

Nie­der­sach­sen: Kon­takt­ver­bot

Kon­takt­ver­bot: Auch Nie­der­sach­sen hat ein umfang­rei­ches Kon­takt­ver­bot nach Bun­des­vor­bild beschlos­sen. Ansamm­lun­gen von mehr als zwei Per­so­nen sind ver­bo­ten. Direk­te Kon­tak­te zu ande­ren Men­schen, die nicht zu den Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des gehö­ren, sol­len auf ein abso­lut nöti­ges Mini­mum redu­ziert wer­den. Auch in der eige­nen Woh­nung und auf dem eige­nen Grund­stück soll der Kreis der sich dort tref­fen­den Men­schen mög­lichst klein und mög­lichst gleich­blei­bend sein.

Geschäf­te: Seit dem 20. April haben in Nie­der­sach­sen auch wie­der klei­ne­re Geschäf­te die Türen für ihre Kun­den auf­ge­macht. Öff­nen durf­ten Läden mit maxi­mal 800 Qua­drat­me­ter Flä­che. Grö­ße­re Geschäf­te müs­sen ihre Ver­kaufs­flä­che wie­der redu­zie­ren

Mas­ken­pflicht: Auch in Nie­der­sach­sen ist nun eine lan­des­wei­te Mas­ken­pflicht zur Ein­däm­mung des Coro­na­vi­rus ein­ge­führt wor­den. Seit Mon­tag (27. April) ist das Tra­gen einer Mas­ke im Nah­ver­kehr und im Ein­zel­han­del Pflicht.

  • Zuvor hat­te bereits Wolfs­burg (20. April) eine Mas­ken­pflicht in öffent­li­chen Gebäu­den, Arzt­pra­xen, medi­zi­ni­schen Ein­rich­tun­gen und in Bus­sen ein­ge­führt.
  • In Braun­schweig und Osna­brück gilt die Mas­ken­pflicht bereits seit Sams­tag (25.04.)

Got­tes­diens­te: Nach dem Ver­bot reli­giö­ser Ver­samm­lun­gen wegen der Coro­na-Epi­de­mie sind Got­tes­diens­te in Kir­chen, Syn­ago­gen und Mosche­en in Nie­der­sach­sen vom 7. Mai an unter Auf­la­gen wie­der mög­lich.

Was sonst noch wich­tig ist: Nie­der­sach­sen will Mit­te der Woche mit ers­ten vor­sich­ti­gen Schritt zum Neu­start des Tou­ris­mus im Land begin­nen. Zunächst dür­fen Zweit­woh­nungs­be­sit­zer wie­der in ihre Wochen­end- und Feri­en­häu­ser, auch Dau­er­cam­pen ist wie­der erlaubt. Die Spiel­plät­ze in Nie­der­sach­sen kön­nen zudem vom 6. Mai an unter Auf­la­gen wie­der öff­nen. Ab dann sol­len die Men­schen auch wie­der mehr Mög­lich­kei­ten haben, sich drau­ßen sport­lich zu betä­ti­gen. Kon­takt­lo­se Sport­ar­ten wie Leicht­ath­le­tik oder Ten­nis sowie Out­door-Sport­an­la­gen sind ab dem 6. Mai wie­der erlaubt, sofern ein Min­dest­ab­stand von 1,50 Metern ein­ge­hal­ten wird.

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FOCUS-Online-Akti­on #Coro­na­Ca­re: Deutsch­land hilft sich!

Die Coro­na-Pan­de­mie schränkt den All­tag der Men­schen in Deutsch­land ein. Vor allem für gefähr­de­te Grup­pen wie Senio­ren sind auch all­täg­li­che Auf­ga­ben mit einem Anste­ckungs­ri­si­ko ver­bun­den. Daher ist nun Soli­da­ri­tät gefragt! FOCUS Online hat des­halb die Akti­on “#Coro­na­Ca­re: Deutsch­land hilft sich” gestar­tet. Machen Sie mit! Alle Infor­ma­tio­nen fin­den Sie hier.

Nord­rhein-West­fa­len: Kon­takt­ver­bot — vie­le Geschäf­te wie­der offen

Kon­takt­ver­bot: NRW schloss sich der bun­des­wei­ten Ent­schei­dung über ein Kon­takt­ver­bot an. Dem­nach wer­den Zusam­men­künf­te und Ansamm­lun­gen in der Öffent­lich­keit von mehr als zwei Per­so­nen unter­sagt. “Vom Kon­takt­ver­bot aus­ge­nom­men sind Ver­wand­te in gera­der Linie, Geschwis­ter, Ehe­gat­ten, Lebens­part­ne­rin­nen und Lebens­part­ner, in häus­li­cher Gemein­schaft leben­de Per­so­nen. Eben­so aus­ge­nom­men ist die Beglei­tung min­der­jäh­ri­ger und unter­stüt­zungs­be­dürf­ti­ger Per­so­nen, zwin­gend not­wen­di­ge Zusam­men­künf­te aus geschäft­li­chen, beruf­li­chen und dienst­li­chen sowie aus prü­fungs- und betreu­ungs­re­le­van­ten Grün­den. Aus­ge­nom­men sind zudem unver­meid­li­che Ansamm­lun­gen — ins­be­son­de­re bei der Nut­zung des Öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs”, teil­te das Land NRW mit.

Mas­ken­pflicht: Nord­rhein-West­fa­len führt zudem eben­falls eine lan­des­wei­te Mas­ken­pflicht zur Ein­däm­mung des Coro­na­vi­rus ein. Seit Mon­tag (27. April) an ist das Tra­gen einer Mas­ke beim Ein­kau­fen sowie in Bus­sen und Bah­nen ver­pflich­tend.

Geschäf­te: Zusätz­lich zu den Geschäf­ten, die bis­her geöff­net waren, dür­fen nun auch alle Geschäf­te mit einer Ver­kaufs­flä­che von bis zu 800 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che wie­der öff­nen. Unab­hän­gig von der Grö­ße dürf­ten seit dem 20. April in NRW zusätz­lich auch Kfz-Händ­ler, Fahr­rad­händ­ler, Buch­händ­ler, Ein­rich­tungs­häu­ser und Baby-Fach­märk­te unter bestimm­ten Auf­la­gen öff­nen. Seit dem 27. April dür­fen – unter Auf­la­gen zur Hygie­ne, zur Steue­rung des Zutritts und zur Ver­mei­dung von War­te­schlan­gen – auch die­je­ni­gen Geschäf­te öff­nen, die ihre Ver­kaufs­flä­che auf höchs­tens 800 Qua­drat­me­ter Ver­kaufs­flä­che redu­zie­ren kön­nen.

Spiel­plät­ze: NRW-Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet (CDU) hat ange­kün­digt, dass Spiel­plät­ze “unter Auf­la­gen” wie­der geöff­net wer­den kön­nen. Das The­ma wer­de in Deutsch­land unter­schied­lich dis­ku­tiert. Im Ruhr­ge­biet bei­spiels­wei­se, wo Men­schen oft in klei­nen Woh­nun­gen leb­ten, sei dies wich­ti­ger.

Got­tes­diens­te: Abstand zwi­schen den Beten­den, kein Hän­de­schüt­teln beim Frie­dens­gruß: In den Kir­chen in Nord­rhein-West­fa­len dür­fen vom 1. Mai an wie­der Got­tes­diens­te mit Besu­chern gefei­ert wer­den — unter stren­gen Coro­na-Schutz­maß­na­men. So ist etwa die Teil­neh­mer­zahl bei den Got­tes­diens­ten wegen der Abstands­re­geln begrenzt.

Inten­siv­bet­ten: Grund­sätz­lich auf­schieb­ba­re Ope­ra­ti­ons­ter­mi­ne kön­nen in Nord­rhein-West­fa­len wie­der eher ange­setzt wer­den. Bis­lang sei­en 40 Pro­zent der Inten­siv­bet­ten in NRW frei­ge­hal­ten wor­den für Coro­na-Fäl­le, sag­te Minis­ter­prä­si­dent Armin Laschet (CDU) am Don­ners­tag in Düs­sel­dorf. Die aktu­el­le Ent­wick­lung der Infek­ti­ons­zah­len ermög­li­che es aber, einen gro­ßen Teil davon wie­der für Ope­ra­tio­nen in den Kran­ken­häu­sern ein­zu­set­zen. Wer krank sei, sol­le sich nicht scheu­en, zum Arzt zu gehen, beton­te Laschet.

Lesen Sie auch: Ab wann die Mas­ken­pflicht für Kin­der gilt — und ab wel­chem Alter

Rhein­land-Pfalz: Kon­takt­ver­bot ver­län­gert — aber auch Locke­run­gen

Kon­takt­ver­bot: Das Land Rhein­land-Pfalz hat wegen der Aus­brei­tung des Coro­na­vi­rus ein weit­ge­hen­des Kon­takt­ver­bot erlas­sen. Die Rege­lung gilt wei­ter bis zum 6. Mai und dürf­te noch ein­mal bis min­des­tens 10. Mai ver­län­gert wer­den. Was das bedeu­tet? Das Land schreibt: “Der Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum ist nur allei­ne oder mit einer wei­te­ren nicht im Haus­halt leben­den Per­son und im Kreis der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­stan­des zuläs­sig. Zu ande­ren als den in Satz 1 genann­ten Per­so­nen ist in der Öffent­lich­keit, wo immer mög­lich, ein Min­dest­ab­stand von 1,5 Metern ein­zu­hal­ten.”

Mas­ken­pflicht: Rhein­land-Pfalz führt wegen der Coro­na-Pan­de­mie eine Mas­ken­pflicht ein. Sie gilt seit Mon­tag (27. April) für den öffent­li­chen Nah­ver­kehr und Ein­käu­fe in Geschäf­ten.

Geschäf­te: Wie­der zuge­las­sen ist seit dem 20. April der Ein­zel­han­del auf Ver­kaufs­flä­chen bis zu einer Grö­ße von 800 Qua­drat­me­tern — das ent­spricht etwa der Grö­ße eines Hand­ball­fel­des. Grö­ße­ren Geschäf­ten ist es erlaubt, einen Teil ihrer Flä­che abzu­tren­nen. Unab­hän­gig von ihrer Grö­ße dür­fen Fahr­rad­ge­schäf­te, Auto­händ­ler sowie Biblio­the­ken, Büche­rei­en, Buch­hand­lun­gen und Archi­ve öff­nen. Dabei gel­ten Abstands­re­ge­lun­gen wie die Begren­zung von einem Kun­den auf zehn Qua­drat­me­tern. Ab dem 3. Mai gibt es dann die nächs­ten Locke­run­gen: Dann sol­len Geschäf­te sol­len wie­der unab­hän­gig von Sor­ti­ment und Ver­kaufs­flä­che unter Auf­la­gen öff­nen kön­nen.

Kul­tur: Die Muse­en und Gale­ri­en in Rhein­land-Pfalz sol­len ab 11. Mai wie­der öff­nen kön­nen. Kom­men­de Woche soll mit Blick auf Hygi­e­nekon­zep­te zunächst mit den Häu­sern gespro­chen wer­den, kün­dig­te Minis­ter­prä­si­den­tin Malu Drey­er (SPD) am Don­ners­tag nach einer Bund-Län­der-Run­de zur Coro­na-Kri­se in Mainz an. Zum 11. Mai könn­ten die Muse­en und Gale­ri­en dann vor­aus­sicht­lich wie­der auf­ma­chen.

Eis­die­le, Wochen­märk­te, Dienst­leis­tun­gen: Zuläs­sig ist seit dem 20. April auch der Stra­ßen­ver­kauf von Eis. Die Händ­ler auf Wochen­märk­ten dür­fen ihr Sor­ti­ment erwei­tern. Kei­ne Ände­run­gen gibt es vor­erst bei Dienst­leis­tungs­be­trie­ben im Bereich der Kör­per­pfle­ge, bei denen der Min­dest­ab­stand von 1,50 Meter von Mensch zu Mensch nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann. Die Ver­ord­nung zählt dabei auf: Tat­too­stu­di­os, Pier­cing­stu­di­os, Nagel­stu­di­os, Kos­me­tik­sa­lons, Mas­sa­ge­sa­lons und ähn­li­che Ein­rich­tun­gen.

Frei­zeit: Die Außen­an­la­gen von Zoos, Tier­parks und Bota­ni­schen Gär­ten dür­fen wie­der geöff­net wer­den. Dabei sind aber laut Regie­rung stren­ge Zutritts­kon­trol­len erfor­der­lich, etwa über ein begrenz­tes Kar­ten­kon­tin­gent. Geschlos­sen blei­ben unter ande­rem Bars, Clubs, Dis­ko­the­ken, Knei­pen, Restau­rants, Spei­se­gast­stät­ten, Mensen, Kan­ti­nen, Cafés, Thea­ter, Opern­häu­ser, Kon­zert­häu­ser, Kinos, Spe­zi­al­märk­te, Spiel­hal­len, Inter­net­ca­fés, Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten und Bor­del­le. Bestehen bleibt laut Ver­ord­nung auch die Schlie­ßung von Schwimm- und Spaß­bä­dern, Fit­ness­stu­di­os, Sau­nen, Ther­men, Sola­ri­en, Well­ness­an­la­gen, Bade­se­en und Spiel­plät­ze.

Sport: Die neue rhein­land-pfäl­zi­sche Lan­des­ver­ord­nung zur Bekämp­fung der Coro­na-Pan­de­mie hat mehr Frei­raum für sport­li­che Akti­vi­tä­ten geschaf­fen. Laut Main­zer Innen­mi­nis­te­ri­um wird sport­li­che Betä­ti­gung allei­ne, zu zweit oder mit Per­so­nen des eige­nen Haus­stands im Frei­en dann auch unter Benut­zung von Sport­an­la­gen wie­der zuläs­sig. Dies gel­te jedoch nur, soweit die gebo­te­nen Hygie­ne- und Sicher­heits­maß­nah­men ein­ge­hal­ten wer­den könn­ten und der Trä­ger einer Öff­nung der Sport­stät­te aus­drück­lich zustim­me.

Got­tes­diens­te: Ab dem 3. Mai sol­len unter Auf­la­gen wie­der Got­tes­diens­te gefei­ert wer­den kön­nen, wie Minis­ter­prä­si­den­tin Malu Drey­er (SPD) am Mitt­woch (29. April) im Land­tag in Mainz sag­te.

Spiel­plät­ze: Die wegen der Coro­na-Pan­de­mie abge­sperr­ten Spiel­plät­ze in Rhein­land-Pfalz dür­fen ab Sonn­tag wie­der betre­ten wer­den. Das kün­dig­te Minis­ter­prä­si­den­tin Malu Drey­er (SPD) am Don­ners­tag in Mainz nach einer Bund-Län­der-Run­de zur Coro­na-Kri­se an. Kom­mu­nen haben aber lokal die Mög­lich­keit, ein­zel­ne Plät­ze nicht zu öff­nen.

 

 
 

R‑Faktor steigt auf kri­ti­schen Wert: RKI-Chef rich­tet drin­gen­den Appell an alle

Geschäf­te im Saar­land dür­fen unab­hän­gig von Grö­ße öff­nen

Kon­takt­be­schrän­kung: Im Saar­land müs­sen die im Zuge der Coro­na-Pan­de­mie ver­füg­ten Aus­gangs­be­schrän­kun­gen nach einer Ent­schei­dung des Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs sofort gelo­ckert wer­den. Es gebe “aktu­ell kei­ne belast­ba­ren Grün­de für die unein­ge­schränk­te Fort­dau­er der stren­gen saar­län­di­schen Rege­lung des Ver­bots des Ver­las­sens der Woh­nung” mehr, ent­schie­den die Ver­fas­sungs­rich­ter am Diens­tag.

Das heißt: Begeg­nun­gen in Fami­li­en sowie das Ver­wei­len im Frei­en unter Wah­rung der not­wen­di­gen Abstän­de und Kon­takt­be­schrän­kun­gen sei­en ab sofort wie­der mög­lich.

Weni­ge Stun­den zuvor hat­te die saar­län­di­sche Lan­des­re­gie­rung ange­kün­digt, die Aus­gangs­be­schrän­kung sol­le vom 4. Mai an gelo­ckert wer­den. Eine Spre­che­rin des Gerich­tes sag­te am Abend, der Beschluss der Ver­fas­sungs­rich­ter gel­te ab sofort. Der Ver­fas­sungs­ge­richts­hof erklär­te, er wis­se sich “in Über­ein­stim­mung mit dem Vor­ha­ben der Lan­des­re­gie­rung”, die Aus­gangs­be­schrän­kun­gen zu lockern.

Seit 21. März durf­ten die Saar­län­der ihre Woh­nung wegen der Coro­na-Pan­de­mie nur mit einem trif­ti­gen Grund ver­las­sen. Dazu gehö­ren der Weg zur Arbeit, not­wen­di­ge Ein­käu­fe oder Arzt­be­su­che. Die Maß­nah­men der Lan­des­re­gie­rung sei­en wegen der ver­gleichs­wei­se hohen Infek­ti­ons­zah­len im Saar­land “gebo­ten” gewe­sen (Beschluss vom 28. April 2020 – Lv 7/20), hieß es vom Gericht.

Geschäf­te: Im Saar­land kön­nen ab Mon­tag alle Geschäf­te unter Auf­la­gen unab­hän­gig von Grö­ße und Sor­ti­ment wie­der öff­nen. Das kün­dig­te der saar­län­di­sche Minis­ter­prä­si­dent Tobi­as Hans (CDU) am Sams­tag in Saar­brü­cken an. Damit wer­de die zuvor gel­ten­de Regel gestri­chen, dass Geschäf­te mit einer Ver­kaufs­flä­che von bis zu 800 Qua­drat­me­tern auf­ma­chen dür­fen. Ent­schei­dend sei nun unter Ein­hal­tung der Hygie­ne­vor­schrif­ten, dass pro 20 Qua­drat­me­tern Gesamt­flä­che nur ein Kun­de zuge­las­sen wer­de. “Das könn­te auch ein Modell für ganz Deutsch­land sein”, sag­te Hans.

Der Minis­ter­rat beschloss am Sams­tag zudem, dass ab Mon­tag unter Auf­la­gen auch Muse­en, Zoos, Frei­zeit- und Tier­parks sowie Spiel­plät­ze unter frei­em Him­mel öff­nen dür­fen. Auch Fri­seu­re, Kos­me­ti­ker und Bil­dungs­stät­ten dürf­ten wie­der auf­schlie­ßen, sag­te Hans. Zudem sol­le mit der Gas­tro­no­mie bis Ende des Monats ein Kon­zept zur Öff­nung erar­bei­tet wer­den.

Mas­ken­pflicht: Im Saar­land gilt seit Mon­tag (27. April) eine Mas­ken­pflicht für den öffent­li­chen Nah­ver­kehr und Ein­käu­fe in Geschäf­ten.

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Sach­sen: Aus­gangs­be­schrän­kung — was noch erlaubt ist

Aus­gangs­be­schrän­kung: In Sach­sen galt seit dem 21. März für den gesam­ten Frei­staat eine Aus­gangs­be­schrän­kung. Bis­lang war das Ver­las­sen von Woh­nung oder Haus ohne trif­ti­gen Grund unter­sagt. Die­se strik­te Vor­ga­be hat das Land nun aber gelo­ckert. Aller­dings soll man sich nur mit Men­schen aus dem eige­nen Haus­halt oder maxi­mal einer ande­ren Per­son drau­ßen bewe­gen.

Wer sich drau­ßen bewegt, muss dies außer­dem nicht mehr im unmit­tel­ba­ren Umfeld vom Wohn­ort tun. Die­ses war in Sach­sen als Ent­fer­nung von 15 Kilo­me­tern um die Woh­nung defi­niert wor­den. Die “15-Kilo­me­ter-Regel” fällt weg. Tou­ris­ti­sche Aus­flü­ge sind wie­der gestat­tet, auf über­re­gio­na­le Rei­sen soll aber wei­ter ver­zich­tet wer­den.

Geschäf­te: Seit dem 20. April haben in Sach­sen neben Super­märk­ten, Buch- und Fahr­rad­lä­den, Bau­märk­ten und Auto­häu­sern auch ande­re Geschäf­te mit einer Ver­kaufs­flä­che von bis zu 800 Qua­drat­me­tern wie­der geöff­net. Ein­kaufs­zen­tren blei­ben zu. Ab dem 4. Mai dür­fen Fri­seu­re und Kos­me­tik­sa­lons wie­der öff­nen, eben­so Muse­en, Biblio­the­ken, Zoos und bota­ni­sche Gär­ten.

Got­tes­diens­te: Die Lan­des­re­gie­rung erlaubt wie­der Got­tes­diens­te mit bis zu 15 Teil­neh­mern. Glei­ches gilt für Beer­di­gun­gen, Trau­er­fei­ern und Trau­un­gen. Die Gemein­den erhal­ten die Befug­nis, Ver­an­stal­tun­gen sowie Ver­samm­lun­gen in Ein­zel­fäl­len auf Antrag hin aus­nahms­wei­se geneh­mi­gen zu dür­fen. Gene­rell blei­ben die­se aber unter­sagt. Ab dem 4. Mai sind auch wie­der Got­tes­dienst mit mehr als 15 Men­schen erlaubt.

Mas­ken­pflicht: Als ers­tes Bun­des­land hat Sach­sen die Mas­ken­pflicht für den öffent­li­chen Nah­ver­kehr sowie für den Ein­zel­han­del beschlos­sen. Die Rege­lung gilt bereits seit dem 20. April. Zur Abde­ckung von Nase und Mund reicht aber auch ein ein­fa­ches Tuch oder ein Schal.

Schu­len: Ab dem 6. Mai dür­fen die Schü­ler an Gym­na­si­en, Berufs­bil­den­den Schu­len, Ober­schu­len und För­der­schu­len wie­der in die Schu­len zurück­keh­ren, die 2021 ihren Abschluss machen. In Grund- und För­der­schu­len darf die Klas­sen­stu­fe 4 wie­der zum Unter­richt. Bis­her waren die Schu­len im Frei­staat nur für die Schü­ler der Abschluss­klas­sen für die Prü­fungs­vor­be­rei­tung geöff­net.

Spiel­plät­ze: Sach­sen will die seit Wochen gesperr­ten Spiel­plät­ze unter stren­gen Hygie­ne-Auf­la­gen ab Mon­tag (4. Mai) wie­der öff­nen.

Sport: Ab dem 4. Mai ist der Ver­eins­sport unter frei­em Him­mel wie­der mög­lich — also auf Rasen- und Ten­nis­plät­zen oder Lauf­bah­nen.

Ver­samm­lun­gen: Sach­sen lockert das Ver­samm­lungs­ver­bot wei­ter. Ab kom­men­den Mon­tag (4. Mai) sind wie­der Demons­tra­tio­nen mit bis zu 50 Teil­neh­mern mög­lich.

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Sach­sen-Anhalt lockert Kon­takt­be­schrän­kun­gen

Aus­gangs- und Kon­takt­be­schrän­kung: Sach­sen-Anhalt lockert als ers­tes Bun­des­land die seit sechs Wochen gel­ten­den Kon­takt­be­schrän­kun­gen. Von Mon­tag an dür­fen fünf Men­schen zusam­men unter­wegs sein, auch wenn sie nicht in einem Haus­halt leben, wie die Lan­des­re­gie­rung am Sams­tag beschloss. Bis­her war nur die Beglei­tung von einem Men­schen außer­halb des Haus­halts erlaubt. Fünf hei­ße aber eben auch genau fünf. Eine fünf­köp­fi­ge oder grö­ße­re Fami­lie kön­ne kei­nen wei­te­ren Besuch ein­la­den.

Geschäf­te: Seit dem 4. Mai dür­fen alle Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te unab­hän­gig von der Grö­ße ihrer Ver­kaufs­flä­che wie­der öff­nen, sie müs­sen aber Auf­la­gen ein­hal­ten. Damit kippt Sach­sen-Anhalt die umstrit­te­ne Rege­lung, dass gro­ße Geschäf­te prin­zi­pi­ell nicht öff­nen dür­fen, wenn sie kei­ne Bau­märk­te, Super­märk­te, Dro­ge­ri­en oder Buch­lä­den sind. Vor­aus­set­zung ist, dass der Zugang begrenzt und die Abstands- und Hygie­ne­re­geln ein­ge­hal­ten wer­den. Auf einer Flä­che bis zu 800 Qua­drat­me­tern darf sich ein Kun­de je 10 Qua­drat­me­ter auf­hal­ten, dar­über hin­aus muss es pro Kun­den 20 Qua­drat­me­ter Platz geben.

Mas­ken­pflicht: Seit dem 23. April gibt es eine Mund­schutz­pflicht für Ein­käu­fe und den öffent­li­chen Nah­ver­kehr.

Got­tes­diens­te: Wochen­land muss­ten Glau­bens­ge­mein­schaf­ten ihre Got­tes­diens­te und reli­giö­sen Ritua­le ins Inter­net oder ande­re Platt­for­men ver­le­gen, in den Kir­chen gab es nur Mög­lich­kei­ten zur stil­len Andacht für ein­zel­ne Gläu­bi­ge. Jetzt dür­fen Got­tes­diens­te in Kir­chen, Syn­ago­gen und Mosche­en wie­der statt­fin­den. Kon­kre­te Vor­ga­ben macht das Land nicht. Es lie­ge in der Ver­ant­wor­tung der Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten, die Abstands- und Hygie­ne­re­geln umzu­set­zen, sag­te Regie­rungs­chef Haseloff.

Was sonst noch gilt: Vom 8. Mai an dür­fen Spiel­plät­ze in Sach­sen-Anhalt wie­der öff­nen. Sie sind seit Mit­te März gesperrt.  Seit Tagen wird zudem dis­ku­tiert, wann Knei­pen, Restau­rants und Cafés wie­der öff­nen kön­nen, jetzt stellt die Lan­des­re­gie­rung den 22. Mai als Öff­nungs­tag in Aus­sicht. Das ist der Tag genau nach Him­mel­fahrt. Für die Hotel­le­rie gibt es hin­ge­gen noch kei­ne Öff­nungs­per­spek­ti­ve. Bus­rei­sen blei­ben eben­so unter­sagt wie tou­ris­ti­sche Über­nach­tun­gen und tou­ris­ti­sche Tages­aus­flü­ge aus ande­ren Bun­des­län­dern. Auch Groß­ver­an­stal­tun­gen blei­ben bis 31. August unter­sagt.

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Schles­wig-Hol­stein: Grö­ßen­gren­ze im Ein­zel­han­del gestri­chen

Kon­takt­ver­bot: Schles­wig-Hol­stein setzt im Kampf gegen die Coro­na-Pan­de­mie auf Kon­takt­be­schrän­kun­gen. Für Tou­ris­ten, Tages­aus­flüg­ler und Zweit­woh­nungs­be­sit­zer gilt ein Ein­rei­se­ver­bot. Jedoch dür­fen Schles­wig-Hol­stei­ner selbst in ihrem Land noch rei­sen. Dabei müs­sen jedoch eini­ge Regeln beach­tet wer­den. So ist der Auf­ent­halt im öffent­li­chen Raum nur unter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen gestat­tet:

  • allei­ne
  • mit einer wei­te­ren Per­son, die nicht aus dem eige­nen Haus­halt kommt
  • mit Per­so­nen aus dem eige­nen Haus­stand
  • neue Ver­ord­nung: Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge dür­fen bis zu einer Anzahl von zehn Per­so­nen auch öffent­lich zusam­men­kom­men

Dies gilt für alle Tätig­kei­ten in der Öffent­lich­keit, dar­un­ter Ein­kau­fen, Spa­zie­ren­ge­hen oder Sport.

Geschäf­te: In Schles­wig-Hol­stein kön­nen die Geschäf­te vom nächs­ten Sams­tag an wie­der unab­hän­gig von der Grö­ße ihrer Ver­kaufs­flä­che öff­nen. Dies bestä­tig­te die Staats­kanz­lei am Sonn­tag der Deut­schen Pres­se-Agen­tur. Zunächst hat­ten die “Lübe­cker Nach­rich­ten” berich­tet.

Ange­sichts der posi­ti­ven Ent­wick­lung der Coro­na-Neu­in­fek­tio­nen sei eine sol­che Locke­rung ver­ant­wort­bar, sag­te Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther (CDU) der Zei­tung. Auf­la­gen wie eine maxi­ma­le Kun­den­zahl und die Pflicht zum Tra­gen einer Mund-Nasen-Bede­ckung wer­de es wei­ter­hin geben.

Bis­her gilt eine Beschrän­kung der Ver­kaufs­flä­che auf 800 Qua­drat­me­ter. Grö­ße­re Ein­zel­han­dels­ge­schäf­te müs­sen ihre Ver­kaufs­flä­che durch Absper­run­gen ent­spre­chend ver­klei­nern. Für Buch­lä­den, Lebens­mit­tel­han­del, Auto- und Fahr­rad­ge­schäf­te gilt die bis­he­ri­ge Grö­ßen­gren­ze nicht.

Die für zwei Wochen gel­ten­de Son­der­er­laub­nis zur Sonn­tags­öff­nung wird nicht ver­län­gert. Eine Akti­vie­rung der soge­nann­ten Bäder­re­ge­lung kön­ne erst im Zusam­men­hang mit Erleich­te­run­gen für den Tou­ris­mus dis­ku­tiert wer­den, gab Gün­ther an.

Mas­ken­pflicht: Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther (CDU) kün­dig­te für Schles­wig-Hol­stein zudem an, dass das Tra­gen einer Mund-Nasen-Abde­ckung beim Ein­kau­fen und in öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln ab dem 29. April Pflicht ist.

Got­tes­diens­te: Got­tes­diens­te sol­len in Schles­wig-Hol­stein vom 4. Mai an wie­der mög­lich sein. Die Fei­ern sol­len unter Auf­la­gen und mit begrenz­ter Teil­neh­mer­zahl statt­fin­den.

Hotels und Gast­stät­ten: In Schles­wig-Hol­stein soll es in der zwei­ten Mai-Hälf­te noch vor Pfings­ten ers­te Locke­run­gen für Hotels und Gast­stät­ten in der Coro­na-Kri­se geben. Ent­schie­den sei noch nichts, aber es sol­le am 6. Mai bei der nächs­ten Bund-Län­der-Kon­fe­renz “ein kon­kre­ter Per­spek­tiv­plan” beschlos­sen wer­den, sag­te Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther nach einer Schal­te der Län­der­chefs mit Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (bei­de CDU).

Spiel­plät­ze: Spiel­plät­ze kön­nen in Schles­wig-Hol­stein bereits ab dem 4. Mai wie­der öff­nen. Das kün­dig­te Minis­ter­prä­si­dent Dani­el Gün­ther (CDU) am Don­ners­tag nach einer Video­schal­te der Minis­ter­prä­si­den­ten mit Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel (CDU) in Kiel an.

Was sonst noch wich­tig ist: Zweit­woh­nungs-Besit­zer in Schles­wig-Hol­stein dür­fen vom 4. Mai an wie­der ihre Feri­en­do­mi­zi­le nut­zen. Nach einem Beschluss der Jamai­ka-Koali­ti­on kön­nen ab dem 4. Mai auch wie­der Dau­er­cam­per ins Land kom­men und die Sport­boot­hä­fen öff­nen.

Thü­rin­gen: Kon­takt­ver­bot

Kon­takt­ver­bot: Auch Thü­rin­gen schloss sich der Ent­schei­dung des Bun­des an und hat am 22. März ein umfang­rei­ches Kon­takt­ver­bot beschlos­sen. Im öffent­li­chen Raum darf man sich nur noch allei­ne, zu zweit oder im Krei­se der Ange­hö­ri­gen des eige­nen Haus­halts auf­hal­ten – das gilt auch für Spa­zier­gän­ge.

Geschäf­te: Seit dem 20. April dür­fen Auto­händ­ler und Biblio­the­ken wie­der öff­nen. Repa­ra­tu­ren oder Rei­fen­wech­sel waren auch schon vor der neu­en Ver­ord­nung mög­lich. Seit Frei­tag (24. April) haben auch Geschäf­te mit einer Ver­kaufs­flä­che von bis zu 800 Qua­drat­me­tern wie­der für ihre Kun­den offen. Läden, die grund­sätz­lich grö­ßer sind, kön­nen ihre Ver­kaufs­flä­che auf 800 Qua­drat­me­ter begren­zen und dann eben­falls öff­nen. Die­se Begren­zung für Läden gilt ab dem 4. Mai nicht mehr. Aller­dings gel­ten wei­ter­hin stren­ge Hygie­ne- und Abstands­re­geln (1,5 Meter). Fri­seu­re und Bar­bier­ge­schäf­te kön­nen ab 4. Mai wie­der Kun­den bedie­nen — bei Ein­hal­tung stren­ger Infek­ti­ons­schutz­re­geln. Auch Fahr­schu­len, Kosmetik‑, Nagel- und Fuß­pfle­ge­sa­lons dür­fen wie­der öff­nen.

Got­tes­diens­te: In Thü­rin­gen sind Got­tes­diens­te seit Don­ners­tag wie­der mög­lich. Die Teil­neh­mer­zahl ist aber begrenzt — auf 30 Men­schen in geschlos­se­nen Räu­men und 50 unter frei­em Him­mel.

Kul­tur: Aus­stel­lun­gen, Gale­ri­en und Muse­en kön­nen seit dem 27. April (Mon­tag) wie­der besucht wer­den — eben­so wie Tier­parks und bota­ni­sche Gär­ten.

Mas­ken­pflicht: Thü­rin­ger müs­sen bereits seit Frei­tag (24. April) in Bus­sen und Bah­nen sowie beim Ein­kau­fen einen Mund­schutz tra­gen.

Sport und Spiel­plät­ze: Der Besuch von Spiel­plät­zen und bestimm­te Sport­ar­ten im Frei­en sol­len in Thü­rin­gen ab Mon­tag (4. Mai) unter Vor­aus­set­zun­gen wie­der erlaubt sein. Trotz der Coro­na-Pan­de­mie sol­len Indi­vi­du­al­sport­ar­ten wie Rei­ten, Rudern, Ten­nis oder Golf wie­der mög­lich sein.

Zahl­rei­che Län­der star­ten wie­der in den Schul­be­trieb

In zahl­rei­chen Län­dern öff­nen nach dem Coro­na-Lock­down auch die Schu­len schritt­wei­se wie­der: Offi­zi­ell soll der Regel­schul­be­trieb ab dem 4. Mai wie­der star­ten — aber es gibt Aus­nah­men. So star­ten in zahl­rei­chen Län­dern Abschluss­klas­sen wie­der mit dem Unter­richt, dar­un­ter Bay­ern, Ber­lin, Ham­burg und Hes­sen. Alle Details zu den Schu­len fin­den Sie in der gro­ßen Über­sicht.

Alle aktu­el­len Ent­wick­lun­gen zur Coro­na-Pan­de­mie lesen Sie im News-Ticker.

 

Gemel­de­te Coro­na­vi­rus­fäl­le in Deutsch­land (kli­cken Sie auf Ihr Bun­des­land) test mit gesamt

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Zahl bestä­tig­ter Coro­na­vi­rus-Fäl­le in Deutsch­land steigt auf 163.465, 6729 Todes­fäl­le

Sie fin­den hier die aktu­ell gemel­de­ten Zah­len der Gesund­heits­mi­nis­te­ri­en der Län­der.

  • Baden-Würt­tem­berg: 32.389 (1422 Todes­fäl­le)
  • Bay­ern: 43.204 (1933 Todes­fäl­le)
  • Ber­lin: 6004 (154 Todes­fäl­le)
  • Bran­den­burg: 2989 (151 Todes­fäl­le)
  • Bre­men: 893 (31 Todes­fäl­le)
  • Ham­burg: 4834 (164 Todes­fäl­le)
  • Hes­sen: 8514 (370 Todes­fäl­le)
  • Meck­len­burg-Vor­pom­mern: 699 (18 Todes­fäl­le)
  • Nie­der­sach­sen: 10.386 (462 Todes­fäl­le)
  • Nord­rhein-West­fa­len: 33.412 (1287 Todes­fäl­le)
  • Rhein­land-Pfalz: 6147 (177 Todes­fäl­le)
  • Saar­land: 2598 (140 Todes­fäl­le)
  • Sach­sen: 4731 (167 Todes­fäl­le)
  • Sach­sen-Anhalt: 1579 (45 Todes­fäl­le)
  • Schles­wig-Hol­stein: 2733 (113 Todes­fäl­le)
  • Thü­rin­gen: 2353 (95 Todes­fäl­le)

Gesamt: Stand 03.05., 18.51 Uhr, 163.465 (6729 Todes­fäl­le)

Vor­tag: Stand 02.05., 18.32 Uhr, 162.760 (6659 Todes­fäl­le)

Quel­le zu Infi­zier­ten- und Todes­zah­len: Lan­des­ge­sund­heits- und Sozi­al­mi­nis­te­ri­en.

Die Zahl der Geheil­ten liegt laut Robert-Koch-Insti­tut in Deutsch­land bei rund 130.600

Aktu­ell vom RKI gemel­de­te Repro­duk­ti­ons­zahl: 0,74 (Stand 03.05.)

4 Grün­de, war­um Sie jeden Tag Sauer­kraut­saft trin­ken soll­ten

Mehr Lese­tipps zur Coro­na-Pan­de­mie

  • Der Erre­ger Sars-CoV‑2  wird nicht nur durch Tröpf­chen- oder Schmier­in­fek­ti­on wei­ter­ge­ge­ben. Das wis­sen For­scher bereits. Auch beim Aus­at­men wer­den Sars-CoV-2-Viren frei­ge­setzt. Mit win­zi­gen Luft­par­ti­keln schwe­ben sie durch die Luft — und zwar viel län­ger als bis­her ver­mu­tet. Mehr lesen Sie hier.
  • Gesun­den kann Sars-CoV‑2 meist wenig anha­ben. Ande­re ent­wi­ckeln schwe­re Lun­gen­ent­zün­dun­gen, müs­sen auf die Inten­siv­sta­ti­on, Maschi­nen ihre Atmung über­neh­men. Pneu­mo­lo­ge Klaus F. Rabe erklärt, ob Coro­na-Pati­en­ten Fol­ge­schä­den dro­hen und wer sei­ne Lun­ge trotz mil­der Sym­pto­me unter­su­chen las­sen soll­te. Mehr lesen Sie hier.
  • Exper­ten und Poli­ti­ker bemü­hen sich dar­um, die Repro­duk­ti­ons­ra­te mög­lichst nied­rig zu hal­ten und immer wei­ter zu sen­ken. Ver­gan­ge­ne Woche lag die Zahl bei 0,7 – nun gab das RKI einen neu­en Wert von 0,9 bekannt. Doch der offen­sicht­li­che Anstieg ist mit Vor­sicht zu betrach­ten. Mehr lesen Sie hier.
  • Jeder Ein­zel­ne und letzt­lich wir als gan­ze Gesell­schaft: Alle wären ger­ne immun gegen das neu­ar­ti­ge Coro­na­vi­rus. Doch wie wer­den Men­schen das? Was Exper­ten über unse­re Immun­ab­wehr, Immu­ni­tät gegen Sars-CoV‑2 und die Her­denim­mu­ni­tät aktu­ell wis­sen. Mehr lesen Sie hier.
  • Deutsch­land befin­det sich im Aus­nah­me­zu­stand. Um die Fol­gen durch die Coro­na-Kri­se ein­zu­däm­men, wer­den der­zeit nahe­zu täg­lich neue Maß­nah­men beschlos­sen. Doch neben die­sen kurz­fris­ti­gen Neu­re­ge­lun­gen gibt es auch wei­te­re Geset­ze, die ab Mai 2020 gül­tig sind. Was ändert sich? Wor­auf soll­ten Sie ach­ten? FOCUS Online hat in die­sem Über­sichts­stück das Wich­tigs­te für Sie zusam­men­ge­fasst.

lob/glö/mit Agen­tur­ma­te­ri­al

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