Nach jah­re­lan­ger Ver­zö­ge­rung und zahl­rei­chen nie­der­schla­gen­den Mel­dung hat der neue Ber­li­ner Flug­ha­fen BER jetzt einen sehr wich­ti­gen Mei­len­stein zur Eröff­nung im Herbst die­ses Jah­res genom­men. Durch die Zulas­sung wird der Weg zur Eröff­nung frei — die Bau­ab­neh­me war nach Infor­ma­tio­nen des „RBB“ bereits erfolgt.

Somit kann der Flug­ha­fen Ber­lin-Bran­den­burg (BER) tat­säch­lich nach 14 Jah­ren Bau­zeit am 31. Okto­ber die Tore öff­nen. Letz­te erfor­der­li­che Beschei­ni­gun­gen waren schon ver­gan­ge­ne Woche vom TÜV Rhein­land ein­ge­gan­gen, sodass die Zwei­fel an der Eröff­nung wohl so gering sind, wie seit Jah­ren nicht mehr. Der BER soll­te eigent­lich schon im Herbst 2011 in Betrieb gehen.

Wegen Pla­nungs­feh­lern, Bau­män­geln und Tech­nik­pro­ble­men platz­ten jedoch sechs Eröff­nungs­ter­mi­ne. Die größ­ten Pro­ble­me mach­te der Brand­schutz. Am bemer­kens­wer­tes­ten war jedoch die Ver­schie­bung im Mai 2012 — vier Wochen vor der geplan­ten Eröff­nung am 3. Juni 2012. Seit­dem sind acht Jah­re vol­ler Pan­nen ver­gan­gen.

Test­be­trieb im Som­mer

Flug­ha­fen­chef Engel­bert Lüt­ke Dal­drup erklär­te dar­auf­hin, der BER-Start sei noch nie so sicher gewe­sen wie jetzt. “Bei der Inbe­trieb­nah­me im Okto­ber 2020 sehen wir kei­ne Risi­ken.”

Im Som­mer sol­len nun frei­wil­li­ge Pas­sa­gie­re die Abläu­fe im Ter­mi­nal tes­ten: Von der Ankunft über den Check-in bis zum Gate — dort ist Schluss. Denn geflo­gen wird erst am 31. Okto­ber. Am 8. Novem­ber soll dann der Innen­stadt­flug­ha­fen Tegel schlie­ßen.

Erleich­tert wird die Inbe­trieb­nah­me, weil in Fol­ge der Coro­na­vi­rus-Kri­se die Pas­sa­gier­zah­len ein­ge­bro­chen sind. Zuletzt flo­gen an den bestehen­den Flug­hä­fen Tegel und Schö­ne­feld nur etwa 1000 Pas­sa­gie­re pro Tag.

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